11.01.2010 Zwei Ligaaufsteiger stehen sich in Potsdam gegenüber

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Am zehnten Spieltag kommt es in der Sporthalle Heinrich – Mann – Allee zum Aufeinandertreffen zweier Aufsteiger, dem SC Potsdam und dem SV Lohhof, die am Mittwoch, ab 20.00 Uhr, um die für beide Teams so enorm wichtigen Punkte am Netz streiten werden. Diese nach drei Gewinnsätzen zu erkämpfen, ist eine Zielsetzung, die beide Mannschaften gemeinsam haben und die Andere ist der Klassenerhalt.

Der gastgebende SC belegt zurzeit den 12. Tabellenplatz (4:14 Pkt./10:23 Sätze) und Lohhof ist an vierzehnter Stelle (0:20 Pkt./6:30 Sätze).

Rückschlüsse an Hand der Tabellenpositionen in Sachen Spielausgang zu ziehen, könnte eine fatale Fehleinschätzung sein. Das Gästeteam von Cheftrainer Frank Benedikt hatte es in den bisherigen Begegnungen durchweg mit den stärksten Ligavereinen zu tun, was aber auch auf Potsdam zutrifft. Für Beide gilt gleichermaßen, die Mannschaften, wo Zählbares gewonnen werden kann, sind nicht in der oberen Tabellenhälfte zu finden und so hat dieser Vergleich gegeneinander seine eigene Spannung.

Lohhof ist eine sehr junge Mannschaft, ein Team der Zukunft, in welchem wesentlich mehr an Potential steckt, als es die ersten Saisonergebnisse gezeigt haben. In keinem Pflichtspiel konnte Frank Benedikt auf Grund zahlreicher Verletzungen auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Sollte das mal Normalität sein, werden wir einen ganz anderen SVL zu sehen bekommen. Ob das am Mittwoch schon sein wird, lassen wir uns überraschen. Der engagierte Gästetrainer richtet den Blick klar nach vorn: "Wir lassen das alte Jahr hinter uns und wollen 2010 die Aufholjagd annehmen. Wir wollen schon gegen Stuttgart, falls sich uns da eine Chance bietet, diese nutzen, aber das wichtigere Spiel ist sicher unser Auftritt am darauf folgenden Mittwoch in Potsdam. Wichtig wird auf jeden Fall sein, dass wir nach unserer Spielpause wieder schnell unseren Rhythmus finden und wir unsere Leistungen auf dem Spielfeld weiter stabilisieren“, äußerte er letzte Woche in einem Interview für die Süddeutsche Zeitung. Dabei hat er sicherlich im Hinterkopf, dass in der Rückrunde mögliche „Punktelieferanten, wie Aachen, Sonthofen und Potsdam im BallhausForum antreten müssen und da kann die Tabelle im unteren Bereich ständig verändert werden! Am Sonnabend (09.01.) trennte sich der SVL von Allianz Volley Stuttgart 0:3.

Für den Potsdamer Cheftrainer Michael Merten gibt es in diesem Ligafight keinen Favoriten. „Der Vergleich ist völlig offen, wir müssen, um erfolgreich zu sein, mindestens an die Leistung, wie sie beim 3:0 gegen den USC Münster gezeigt wurde, anknüpfen“, äußert er sich. Das heißt für unser Team, vom ersten Aufschlag an konzentriert agieren, dabei ganz schnell zu den eigenen Stärken finden und ein Minimum an Fehlern zulassen, denn zwei schwerwiegende Zähler gibt es zu gewinnen.

Nach dem Auswärtsspiel in Stuttgart (1:3) am 27. Dezember des Vorjahres, hatte die Mannschaft einige Tage frei und ist Anfang Januar wieder in das Training eingestiegen. In der vergangenen Woche probte das Team in Berlin beim Köpenicker SC und hat sich da „einwenig“ eingespielt. „Das war für beide Seiten eine ganz gute Sache“, so Michael Merten.

Unbedingt zu erwähnen wäre noch, das Chantal Laboureur am 4. Januar Geburtstag hatte und Cheftrainer Michael Merten seinen Ehrentag am 12. Januar begeht. Ich könnte mir vorstellen, dass er alle Blumen und Geschenke nachträglich gegen zwei Punkte eintauschen würde, dass ist dann der schönste Geburtstagsstrauß für ihn.

Beiden herzlichste Glückwünsche vom gesamten Team des SC Potsdam.(gp)

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