25.02.2010 Potsdam empfängt Köpenick

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Um 19.00 Uhr empfängt am Sonnabend des SC Potsdam im zweiten Heimspiel der Rückrunde in der Sporthalle Heinrich – Mann – Allee den Köpenicker SC. Beide Teams sind Tabellennachbarn, wobei überraschend der Aufsteiger (10:22 Pkt.) vor den Hauptstädtern (8:20 Pkt.) auf dem 9. Platz sich befindet. Einstellig in der Tabelle ist die Zielsetzung bei den Gästen am Saisonende.

Beide Mannschaften unterlagen am letzten Wochenende gegen Vilsbiburg bzw. Stuttgart und wollen im Spiel gegeneinander ihr jeweiliges Punktekonto verbessern, was ja dann auch einem Team gelingen wird. Das Besondere an dieser Begegnung ist sicherlich, dass mehr als nur ein Berlin – Brandenburger Derby ist, denn in beiden Mannschaften sind Spielerinnen, die in Potsdam, aber auch in der Hauptstadt aktiv waren, so ist es durchaus ein Heimauftritt für den SCP, als auch für den KSC, der sicherlich mit vielen Fans anreisen wird. So führte Maria Kleefisch als Kapitän Potsdam aus der zweiten Liga in die Erstklassigkeit und wird am Sonnabend als Außenangreiferin gegen ihre „Ehemaligen“ antreten und sicherlich am Netz keine Sympathiegeschenke verteilen. Aber so ganz los kommt sie doch nicht von der Havelstadt, immerhin absolviert sie gemeinsam mit Frauke Formazin, Laura Weihenmaier sowie Patricia Grohmann so manche Trainingseinheit im Kraftraum des Berliner Sportforums. Dabei sein wird auch Anne Zimmer (Libera), die jetzt das KSC - Trikot trägt und auf der anderen Seite agiert in den SCP - Farben Sandra Sydlik.

Die Gäste von Trainer Jürgen Treppner waren in heimische Halle mit 3:0 klar dem Aufsteiger überlegen und sollten durchaus in der Lage sein, als das routiniertere Team, diesen Erfolg zu wiederholen. Aber auch unsere Damencrew hat in den letzten Vergleichen zulegen können, die für einen Neuling respektable Tabellenplatzierung belegt es. Sie wird alles daran setzen, in heimischer Halle das Auswärtsergebnis vom November 2009 zu korrigieren. Sicherlich ein äußerst schwieriges, aber nicht unmögliches Unterfangen, es setzt allerdings einen durchgängig konzentrierten Auftritt des Teams von Cheftrainer Michael Merten voraus, dem im Moment allerdings einige erkältete Spielerinnen noch Sorgen bereiten.

Insgesamt bringt die relativ gleiche Ausgangslage der beiden Mannschaften die richtige Spannung in so ein Fight, wo es von vornherein keinen eindeutigen Favoriten gibt. Vielleicht entscheidet die jeweilige Tagesform oder es ist die Erstligaerfahrung der Köpenicker, wer die Punkte des Regionalderbys nach drei Gewinnsätzen aus der Sporthalle Heinrich – Mann – Allee entführt.

Nachträglich noch alles Gute für Ramona Stucki, sie hatte am 25. Februar Geburtstag.

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