20.01.2012 Abschied von der Heinrich-Mann-Allee
Nach der zuletzt gewonnenen Partie gegen das Zurich Team VCO Berlin heißt es nun für die Volleyballerinnen des SC Potsdam am kommenden Samstag, dem 21. Januar 2012, Abschied von der altehrwürdigen Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee zu nehmen. Vor ihrem Umzug in die MBS Arena am Luftschiffhafen müssen die Havelstädterinnen ab 18.30 Uhr ein letztes Bundesliga-Spiel in der Traditionshalle überstehen. Dabei erwarten die Potsdamerinnen niemand Geringeren als den amtierenden Meister - den SC Schwerin.Zwar konnte Potsdam in der Vergangenheit dem Titelverteidiger gelegentlich einen Satzgewinn abringen, doch Siege konnte der SC bisher noch nie erzielen. Geht es nach Schwerins Trainer Teun Buijs, wird das auch diesmal der Fall sein. Sein Spitzenteam ist angehalten, möglichst keinen Satz und erst recht kein Match zu vergeben, denn schließlich kämpfen die Schwerinerinnen um den Verbleib der Meisterschaftsschale in der mecklenburgischen Landeshauptstadt. Bereits acht Titel seit der Wiedervereinigung und sieben DDR-Meister-Titel gehen auf das Konto des Schweriner Volleyball-Traditionsvereins. Momentan rangiert der SSC hinter dem Tabellen-Vize, dem Dresdner SC, und ist nur zwei Zähler vom Führenden, den Roten Raben Vilsbiburg, entfernt. Um möglicherweise an die Tabellenspitze vor zu rücken, muss Schwerin auf Erfolgskurs gehen und den Sieg einfahren. Mit Spielerinnen wie der sprunggewaltigen Krystle Amanda Esdelle oder Patricia Thormann, „Most Valuable Player” der Deutschen Volleyball-Liga 2011, befinden sich verlässliche Leistungsträger im Schweriner Kader.
Das Kräfteverhältnis scheint klar verteilt. Aber gerade das könnte auch die Chance des Außenseiters sein. Für Potsdams Trainer Salomoni gilt jedenfalls die Maxime: „Wir gehen aufs Spielfeld, um zu gewinnen“. Und so hofft er, dass seine Mädchen durch ein sowohl aggressives als auch leidenschaftliches Spiel die Punkte einstreichen.



















































