24.01.2012 MAZ: VOLLEYBALL: Mit Revanchegelüsten gegen Münster
Potsdamer Kader diesmal komplettDie Volleyballerinnen des SC Potsdam reisen morgen mit Revanchegelüsten zum Bundesligaspiel beim USC Münster (19.30 Uhr). Das Team von Trainer Alberto Salomoni ist auf Wiedergutmachung aus.
Denn die 1:3-Hinspielniederlage wäre laut Salomoni vermeidbar gewesen, „hätten wir damals den kompletten Kader beisammen gehabt“. Doch Ende Oktober grassierte ein Magen-Darm-Virus im Team. Neben dem Ausfall von drei Stammkräften gingen einige Spielerinnen gesundheitlich angeschlagen in das Match, mussten sogar zwei Spielerinnen aus der Regionalliga-Mannschaft aushelfen.
Salomoni trauert den damals verlorenen Punkten noch heute nach und sah sich gestern bei der Videoanalyse dieser Partie bestätigt. „Da war mehr drin. Deshalb fahren wir nun mit dem Willen nach Münster, dort zu gewinnen“, sagte der Italiener. Allerdings hat sich Münster bis auf Rang vier in der Tabelle weit nach oben gearbeitet, während Potsdam auf Position elf verharrt. „Wir müssen mehr Ruhe und Stabilität in unser Spiel bekommen“, erklärte Salomoni, wohlwissend, dass mit jeder weiteren Niederlage das Selbstvertrauen seiner Spielerinnen gen Schuhsohle tendiert. Diesmal gibt es keinen Ausfall. „Wir können nur etwas bewegen, wenn alle ihre Leistung bringen“, forderte der Coach. Auch zuletzt gegen Schwerin habe es viel zu große Schwankungen gegeben.
Immerhin durften die Potsdamer Volleyballerinnen gestern Abend erstmals in der neuen Halle im Luftschiffhafen trainieren, in der sie am Sonntag (16 Uhr) auch ihr erstes Heimspiel gegen den 1. VC Wiesbaden bestreiten. „Ich hoffe, das hebt bei allen ein wenig die Stimmung“, meinte Salomoni, der sich im Moment an jeden Strohhalm klammern muss, um die Hoffnung auf den Klassenverbleib zu erhalten. (Von Peter Stein)



















































